AfD: Politische Legitimation und autopoietisches Systemerhaltungsmechanismus

Motto: „Eine revolutionäre Situation gibt es dann, wenn die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen”, Lenin aus „Der Zusammenbruch der II. Internationale. S. 11f.”

Die AfD besitzt Merkmale einer Sammlungsbewegung. Es gibt folgende Merkmale: ausserparlamentarischer Protest gegen klassische Parteien, diffuse Politikverdrossenheit, junge und gut ausgebildete Aktivisten, Medienpräsenz in den klassischen Medien, soziale Netzwerke ersetzen die Parteifilialen, kompetentes Führungspersonal und  Teilnahme an den Parlamentswahlen.

Es gibt historische Vorbilder: Bund Freies Deutschland und der Bund Freier Bürger.

Man kann davon ausgehen, dass die AfD praktisch über einen sehr großes Wahlkampfbudget verfügen muss. Es gibt kaum vergleichbare Beispiele, wo eine Partei, welche vor wenige Tage gegründet worden ist, Versammlungssäle problemlos anmieten kann, einen professionellen Marketingauftritt vorlegt, die Titelseite im FOCUS besetzt und eine Dauerberichterstattung in der „FAZ“, „Welt“, „Handelsblatt“ und „Frankfurter Rundschau“ geniesst.

Es gibt im ausserparlamentarischen Bereich etliche Gruppierungen, die ähnliche Ziele verfolgen, aber erhebliche Schwierigkeiten haben sich politisch zu entfalten. Die eurokritische libertäre „Partei der Vernunft“ PdV ist gerade dabei sich aufzulösen.

Die Gründungsphase der AfD ähnelt der politischen Geburt des Neuen Forums und der damit verbundene Untergang der kommunistischen DDR.

Man kann nur daraus schliessen, dass die Entwicklung der AfD politisch gewollt ist.

The „Daily Bell“ stellt die Behauptung her, dass hinter der AfD der Multimiliardär George Soros als politischer Gründungsvater agieren würde. Es ist bekannt dass Soros im postkommunistischen Europa die Ziviligeselschaft großzügig sponsert. Es ist auch Bekannt, dass Soros die italienische Nebelmaschine „Movimiento5Stele” nach Kräften unterstützt. Es ist auch bekannt, dass Soros als Börsenspekulant ein Interesse am Zusammenbruch der Eurozone hätte. Es ist auch nachvollziehbar, dass George Soros als Finanzspekulant an der mittelfristigen Parität Euro-Dollar interessiert ist. Es könnte aber auch sein, dass Soros geradezu auch an der Einführung der Neuen Deutschen Mark ein geschäftliches Interesse hätte. Mit der Einführung einer starken Neuen Deutschen Mark als Parallelwährung zum kranken untergehenden Euro, würden Soros Bundesanleihen in die Höhe steigen. Die AfD wäre das ideale Kommunikations- und Börsenvehikel die Anleihekurse in die Höhe steigen zu lassen.

In der heutigen Welt funktioniert nichts ohne Geld und natürlich nichts funktioniert ohne Mithilfe der Geheimdienste. Die Oktoberrevolution 1917 war ein erfolgreiches Joint-Venture Unternehmen zwischen Alexander Helphand (Geheimdienstagent im Umfeld der SPD) und der deutschen Hochfinanz. Ohne Fremdkapital hätte Alexander Parvus Wladimir Ilijtsch Lenin kaum dazu bewegen können, die Schweiz zu verlassen und die Februarrevolution in St. Petersburg zu entfachen. Und ohne deutsches Geld wäre der russische Aufstand auch nicht möglich gewesen. Und ohne logistische Mithilfe der Abteilung III b unter der Leitung des Oberstleutnant Walter Nicolai, wäre Lenin kaum aus der Schweiz nach Russland zugereist.

Aus Alexander Parvus Schweizer Geldkonten hat sich 1951 das Finanzimperium der NOWUM Gmbh mit Sizt in Ost-Berlin entwickelt. Die politische Abteilung dieses Finanzimperiums nennt sich seit März 2007 „Die Partei Die Linke”. Das Geschäftskonzept ist einfach: politischer Auftritt links bis linksradikal, das Geld vermehrt sich frei, liberal und kapitalistisch.

Zurück zur AfD. Wenn man behördlicherseits es will, dann kann man die AfD-Gründungsveranstaltungen sprengen, 2000 BüSo-Flugblattverteiler würden die AfD-Versammlungen mit ihren Zeitungen überfluten, agressive Antifagruppen würden vor dem Veranstaltungssaal gewaltsam demonstrieren, man könnte von amts wegen die Zulassung als Partei zur Bundestagswahl bis zur Ewigkeit hinauszögern, man würde die hochbezahlten Beamten von ihren Dienst suspendieren und weitere schmerzvolle Schikanen in den Weg legen.

Die Alternative für Deutschland ist aus Sicht der Systemtheorie Luhmans betrachtet ein autopoietisches Systemerhaltungsmechanismus. Die politische Funktion der AfD ist das politische System zu erhalten, mittels Aspiration systemkritischer Akteure, Kräfte und Verbände. Das politische System wurde sich mit Hilfe der Alternative für Deutschland AfD konstitutiv reproduzieren, positiv konsolidieren und sich zugleich autonom weiterentwickeln. Aus dem starren Zweiparteien-Lager (Union vs. SPD) würde sich das bundesdeutsche Parteiensystem in Richtung eines Mehrparteienparlaments aus dem sich eine Mehrparteienregierungskoalition legitimieren wird.

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